Feststellung: Man kann nicht nicht kommunizieren.
Persönlichkeitsmodell der Transaktionsanalyse
Ich-Zustände
ERIC BERNE beschrieb die Gesamtheit einer Person anhand eines Modells von drei unterschiedlichen Ich-Zuständen. Unter einem Ich-Zustand kann man sich ein Bündel von Gefühlen, Gedanken, Haltungen und Verhaltensweisen vorstellen, mit dem wir Realität definieren und auf unsere Umwelt reagieren. Einen Ich-Zustand kann man als die Art und Weise beschreiben, wie wir einen Teil unserer Persönlichkeit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt äußern.
Strukturmodell
Dieses Modell fragt danach, wie eine Person beschaffen ist, welche Struktur sie hat.
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ELTERN - ICH : das Verhalten, Denken und Fühlen, das wir von
unseren Eltern oder anderen Bezugspersonen übernommen haben.
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| ERWACHSENEN - ICH : das Verhalten, Denken und Fühlen als
direkte Reaktion auf das Hier und Jetzt.
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| KIND - ICH : das Verhalten, Denken und Fühlen, das
aus der Kindheit stammt und in der Gegenwart wieder abläuft.
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Funktionsmodell
Wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren, verwenden wir zur Analyse der Gespräche ein differenzierteres Modell mit einer weiteren Unterteilung des Kind- und Eltern-Ichs: das Funktionsmodell.
Beobachtbare Verhaltensmuster der Ich-Zustände (Beispiel):
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fürsorglich (ELf +/-) hilft, umsorgt, schützt, ernährt, ermutigt, tröstet, lobt, belohnt, erlaubt, verwöhnt. kritisch (ELk +/-) tadelt, schimpft, moralisiert, straft, verurteilt, wertet ab, schränkt ein, setzt Grenzen, diszipliniert, wirft vor, weckt schlechtes Gewissen. |
| ER kalkuliert, analysiert, ordnet, überlegt, hört zu, fragt nach, holt Informationen ein, wägt ab, entscheidet, untersucht, beschreibt, ist sachlich, aufgeschlossen, nachdenklich, löst Probleme, stimmt eigene Bedürfnisse mit Umwelt ab. | |
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angepasst (Ka +/-) gehorcht, ist fügsam, zögert, zieht sich zurück, hat Angst, etwas falsch zu machen rebellisch (Kr +/-) frei (Kf +/-) |
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Intimzone | 0-50 cm | Otoskopieren, Kopfhörer aufsetzen, Insitu-Messung, Abdruck, in den Mantel helfen, Einweisung in Handhabung des Hörgeräts |
| Persönliche Zone | 50-120 cm | Beratung, Vorgespräch, Messung | |
| Soziale Zone | 120-500 cm | Begrüßung, Eintreten des Kunden in den Laden, schneller Kauf | |
| Öffentliche Zone | ab 300 cm |
| Alter | Phase/Thema |
|---|---|
| 1. Phase oral 0-18 Monate |
Urvertrauen <-> Urmißtrauen
"Ich bin, was ich bekomme"
Erfahrungen über Fühlen (-> viel Körperkontakt) / Bewegung Bindungen werden hergestellt |
| 2. Phase anal 2.-3. Lebensjahr |
Autonomie <-> Scham und Zweifel |
| 1. Phase |
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| 2. Phase |
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insert-after:pk:20000323:b5 - nach den Distanzzone (ja, etwas unlogisch...)vielleicht umsortieren
Spielgewinn, d.h. warum spielen wir Spiele (im Sinne der Transaktionsanalyse)
| Spiele | Beispiel Eröffnung | Mögliche Intervention/Verbeidung von Spielen |
|---|---|---|
| V:Ist es nicht schrecklich? Gewinn: Sammeln von Mitleid, abfackeln von Enttäuschung, ohne sich direkt auseinandersetzen zu müssen |
"Ist es nicht schlimm, wie ... (die Männer ...)" "Heutzutage..." |
Wechsle das Thema "Willst Du etwas dagegen unternehmen?→Sonst laß uns von etwas anderem reden." |
| V:Makel Gewinn:Die Makel an anderen helfen, die eigenen Probleme zu verbergen |
"Er hat ja nicht einmal [... gelesen]" "Der trägt ja die Mode von vorgestern" |
"Ich möchte nicht mehr hören, was alles schlecht ist. Sag mir lieber, was du gut findest." |
| R:Therapie Gewinn:Vermeidung sich mit den eigenen Problemen zu beschäftigen/Gefühl von Überlegenheit. |
"Ich war neulich auf einem Seminar und weiß jetzt, was Dein Problem ist." | "Und was ist Dir dabei über dich selbst klar geworden?" "Ich möchte nicht von Dir als Patient behandelt werden" |
| O:Ich ärmster Gewinn: Mitleid/unverstanden sein. |
Darstellung der eigenen Hilflosigkeit → "Ich Ärmste/r (jammern)..." "Niemand hilft mir..." "Es ist alles so schwer" |
"Auf welche Weise könnte ich Dir helfen?" ⇒ keine Ratschläge geben. |
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